Tipps

Mittlerweile dürfte es zwar jedem bekannt sein, aber man kann es trotzdem nicht oft genug sagen “ein Tattoo ist etwas bleibendes”! Deswegen sollte man von Spontantätowierungen absehen und sich einige Punkte genau überlegen.

Bei der Motivauswahl ist es ratsam, zu bedenken, ob es bei dem einen Tattoo bleiben- oder evtl. zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden soll. Die Platzierung der Tätowierung ist ein extrem wichtiger Punkt, auch in Hinblick auf evtl. Ausbau, aber mehr noch in Bezug auf den späteren Lebensweg. Obwohl Tätowierungen immer gesellschaftsfähiger werden, sollte genau bedacht werden, was für weitere Lebens- und Berufspläne man hat und die Platzierung der Tätowierung nie aus einer Laune heraus wählen. Auch die Farbwahl will gut überlegt sein, ob man auch in einem Jahr noch auf z. B. giftgrün steht ?

Wenn man sich in alldem sicher ist, sollte man an die Wahl des Tattoostudios gehen. Nicht einfach in das erstbeste stürmen, sondern auch da einige Kriterien beachten. Kein korrekt geführtes Tattoostudio wird etwas dagegen haben, wenn sich in Ruhe umgesehen wird und Fragen gestellt werden. Eine ausführliche, freundliche Beratung ist selbstverständlich, während der sich auch nach möglichen Hautkrankheiten, Allergien oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen erkundigt wird. Bitte niemals aus falscher Scham etwas verschweigen!

Oberstes Gebot ist natürlich die Hygiene. Rauchverbot im Studiobereich, es sollte alles sauber und übersichtlich sein; es muss korrekt desinfiziert und sterilisiert (Ultraschall, geprüfter Sterilisator, zugelassene Reinigungs- und Desinfektionsmittel)worden sein; vor jedem Kunden werden Nadeln und Griffstücke gewechselt; der Tätowierer muss vom ersten Arbeitsgang an Handschuhe tragen,- welche gewechselt werden, falls er etwas angefasst hat, was mit dem Arbeitsprozess nichts zu tun hat, bzw. vermeidet dieses; in einem Plastikbecher im Ultraschallgerät werden die Griffstücke und Nadeln bei einem Farbwechsel gereinigt; Handschuhe, Rasierer, Holzspatel und Farbnäpfchen müssen Einwegprodukte sein.

Von den Arbeiten des Tätowierers kann man sich in einem Fotoalbum, welches natürlich nur eigene Arbeiten enthält, ein Bild machen.

Es ist einiges was man beachten sollte, aber dieses garantiert, dass das Tattoo hygienisch gestochen wird und man später, bei Einhaltung der Pflegetips viel Freude an seinem Kunstwerk hat.