Piercing

  • professionell ausgebildete Piercerin
  • sterilisierter Ersteinsatz aus PTFE und Titan
  • 100% hygienisches Arbeiten
  • große Schmuckauswahl

Bei Northlight Tattoo werden die Piercings nach einer eingehenden Beratung von einer professionell ausgebildeten Piercerin angebracht und auch die entsprechende Nachsorge wird ausführlich erklärt. Für den Ersteinsatz wird beigrundsätzlich nur PTFE und/oder Titan verwendet.

Piercing

Der Begriff Piercing wurde abgeleitet aus dem Englischen “to pierce”, was bedeutet durchbohren, eindringen, durchdringen. Die Geschichte des Tragens von Körperschmuck liegt weit zurück, so wurde bei den alten Ägyptern ein Bauchnabelring als Zeichen der Adeligkeit getragen; Ohrpflöcke bewiesen bei den Azteken einen hohen Sozialstatus und die römischen Zenturios trugen Brustwarzenringe, um ihre Männlichkeit und ihren Mut zum Ausdruck zu bringen. Als Modeaccessoires galten Brustwarzenringe bei Frauen der höheren Gesellschaft in der victorianischen Ära. Wangenpiercings aus Walfischknochen trugen aus rituellen Gründen die Eskimos und einige afrikanische Volksstämme haben mit ihren Tellerlippen nichts anderes als ein erweitertes Labret. Viele von den heutigen Piercings kommen also ursprünglich von den Naturvölkern und haben eine Bedeutung. So diente zum Teil der Schmuck als Schutz gegen das Entrinnen der Seele aus dem Körper und als Schutz vor dem Eindringen böser Geister. Nasenschmuck steht für ein sicheres Gespür, Ohrpiercings für umfassende Information und ein Piercing am Mund für Mitspracherecht. Aber ob man seinem speziellen Piercing nun eine Bedeutung zukommen lassen will oder es einfach nur des guten Aussehens wegen haben möchte, es sollte auf jeden Fall professionell angebracht werden und die korrekte Nachsorge erfahren.

Für das bessere Verständnis nachfolgend einige Informationen zu PTFE: PTFE = Polytetrafluorethylen

PTFE kommt aus der Medizin und wird dort schon langjährig z.B. für Gelenke im Körper eingesetzt. PTFE hat eine homogene Oberfläche, die ein absolut antiadhäsives Verhalten aufweist, d.h. PTFE - Piercingschmuck geht keinerlei Verbindung mit austretendem Wundsekret ein, so wie es der Fall bei jedem Metallschmuck ist. Somit besteht auch nicht die Gefahr, dass die Wundränder aufreißen und der Heilvorgang verzögert wird. Im Gegenteil, mit PTFE als Ersteinsatz verkürzen sich die Heilungszeiten zum Teil gravierend. Bei einem Bauchnabelpiercing verkürzt sich die Abheilphase bei korrekter Nachsorge von ca. 6 Monaten auf ca. 2 Monate. Auch der Tragekomfort hat enorm gewonnen, da PTFE flexibel ist und sich der Bewegung anpasst. Das ist ein großer Vorteil im normalen Bewegungsablauf, wie auch bei Sport und anderen Aktivitäten. Die PTFE-Labrets bieten den Vorteil, dass sie ein ellipsenförmiges Plättchen besitzen, welches eine Schädigung von Zahnschmelz und Zahnfleisch weitestgehend verhindert. Außerdem bieten diese PTFE-Labrets, wie auch die PTFE-Barbells den Vorteil, dass sie nach dem Abheilen nur verkürzt werden müssen. PTFE ist antiallergisch und natürlich im Autoclaven oder Heißluftsteri bei der vorgeschrieben Temperatur sterilisierbar. Seit einigen Jahren wird PTFE im Piercingbereich erfolgreich angewandt.